Der Grundstein für unsere Persönlichkeitsentwicklung wird in der Kindheit gelegt. Das Gleiche gilt auch für unser Verhältnis zum Zahnarzt und – damit unmittelbar zusammenhängend – unsere Zahngesundheit. Im Kidsclub der Zahnärzte am Friedrichsplatz, die ihre Eröffnung im Mai im Gebäude der ehemaligen Landeszentralbank planen, erhalten Kinder nicht nur eine umfassende, interdisziplinäre und professionelle zahnmedizinische Betreuung, sie finden auch ein Umfeld vor, in dem Angst erst gar nicht aufkommt.

Schon im Eingangsbereich des derzeit entstehenden Kidsclub zeigt sich, wie viele Gedanken sich die Zahnärzte gemacht haben: Der Empfangstresen ist abgesenkt, damit die kleinen Patienten, um die es schließlich geht, ins Gespräch miteinbezogen werden. Die Botschaft ist klar: Hier stehen Kinder im Mittelpunkt! Das bestätigt auch der Wartebereich. Mit dem Eintritt tauchen die Patienten in eine liebevoll gestaltete Erlebniswelt ein, in der ein Baumhaus mit Rutsche zum Spielen einlädt und es viel zu entdecken gibt. Immer dabei: ein kleiner geflügelter Drache, der die Kinder durch die Praxis begleitet. „In der ersten Sitzung behandeln wir in der Regeln nicht“, erklärt Zahnärztin Desireé Hauck, „sie dient vor allem dem Kennenlernen und der Aufnahme des Befunds.“ Ganz wichtig dabei ist das Prinzip des „Tell – Show – Do“. „Es geht darum, den Kindern jeden Schritt genau zu erklären und vorzuführen“, setzt Hauck fort. „Wir haben unseren kleinen Drachen als Handpuppe, dessen Zähne die Kinder mit überdimensional großen Intrumenten selbst untersuchen dürfen. Danach tauschen wir die Rollen. So wird die Untersuchung zum Spiel, an dem die Kinder aktiv teilnehmen können.“ Ganz wichtig ist auch die Sprache: „Der Standardsatz ,Du brauchst keine Angst zu haben' erzielt bei Kindern etwa genau den gegenteiligen Effekt. Wir bereiten Eltern deshalb mit einem Info-Brief auf den ersten Praxisbesuch ihres Kindes vor.“

Gibt es kleinere Geschwister, dürfen diese gern mitkommen, um das Praxisumfeld schon einmal erkunden zu können. Auch das schafft Routine und hilft, den ersten eigenen Zahnarztbesuch zu etwas Selbstverständlichem zu machen. Besteht bereits eine negative Vorprägung, etwa durch ein traumatisches Zahnarzterlebnis, ist das sprichwörtliche Kind aber noch längst nicht in den Brunnen gefallen: „Wir bemühen uns dann ganz besonders, das verlorene Vertrauen durch ein hohes Maß an Geduld und Behutsamkeit zurückzugewinnen“, erläutert Hauck. „Vor kleineren Behandlungen wenden wir zum Beispiel Hypnosetechniken an, um etwa eine Spritze völlig unbemerkt setzen zu können. So sind die Kinder ganz entspannt und behalten den Besuch in guter Erinnerung.“

Leider reichen diese kleinen Behandlungen aber nicht immer aus. „Wir sehen manchmal auch Kinder, bei denen das komplette Gebiss stark angegriffen und beschädigt ist“, berichtet Kaesmacher aus dem Praxisalltag. Dahinter stehen oft eine falsche, zu zuckerhaltige Ernährung in Kombination mit einer versäumten Flaschenentwöhnung sowie unzureichende Pflege und Prophylaxe. „Die Ansicht, dass Milchzähne keiner besonderen Aufmerksamkeit bedürften, weil sie ja eh ausfallen, ist leider recht verbreitet“, bestätigt Hauck. „Es stimmt zwar, dass die Zähne nachkommen, doch wenn Milchzähne vorzeitig ausfallen, werden meist Platzhalter erforderlich, um spätere Fehlstellungen zu vermeiden. Dazu erfüllen Milchzähne während des gesamten Kindesalters wichtige Funktionen und sollten entsprechend gepflegt und erhalten werden.“ Der Zahnhygiene ist im Kidsclub aus diesem Grund ein eigener Raum gewidmet, in dem die Kinder die richtigen Zahnputztechniken üben können.

Ist doch ein größerer Eingriff erforderlich, besteht die Möglichkeit einer Behandlung unter Lachgas oder auch in Vollnarkose. Dazu stehen im Kidsclub ein eigener Anästhesist sowie ein separater, kindgerechter Aufwachraum zur Verfügung. „Für die Kinder ist dieses Vorgehen deutlich schonender, als wenn sie über mehrere Wochen oder gar Monate immer wieder für Teilbehandlungen in die Praxis kommen müssen“, weiß Kaesmacher. Um Eltern zu beraten, bieten die Zahnärzte am Friedrichsplatz spezielle Informationsveranstaltungen an, in denen sie auch Ratschläge zur Ernährung oder zur Flaschen- und Schnullerentwöhnung geben. Darüber hinaus findet in diesem Rahmen auch das Thema ‚Zahnmedizin in der Schwangerschaft‘ Erwähnung.

Ein weiterer unschlagbarer Vorteil des Kidsclub ist die Integration in die Zahnarztpraxis am Friedrichsplatz mit eigener Kieferorthopädie und übergreifender Philosophie: „Die kieferorthopädische Kontrolle gehört von Anfang an zu unserem kinderzahnmedizinischen Behandlungsspektrum. Wenn eine Therapie nötig wird, können wir direkt den eigenen Kieferorthopäden hinzuziehen und es ist kein Wechsel in eine andere Praxis erforderlich“, beschreibt Kaesmacher. „Das Kind verbleibt im vertrauten Umfeld, trifft auf Ärzte, die es bereits kennt und die ein gemeinsames Konzept vertreten.“ Das gilt natürlich auch für die Eltern, die bei den Zahnärzten am Friedrichsplatz einen Ort vorfinden, an dem sie die zahnheilkundliche Gesamtversorgung für die gesamte Familie ganz ohne Ortswechsel und Terminchaos sicherstellen.

Bis zur Eröffnung sind die Zahnärzte am Friedrichsplatz hier zu erreichen:

Zahnärzte Dr. Pinz & Dr. Kaesmacher
Ottostraße 18
47803 Krefeld
Tel.: 02151-8934389

E-Mail: info@zahnmedizinkrefeld.de 
www.zahnmedizinkrefeld.de