Die Anfertigung von festem Zahnersatz – Kronen, Brücken oder Implantaten – ist eine fast künstlerische Arbeit. Wenn Zähne fehlen, stark beschädigt oder befallen sind, dienen Prothesen aber nicht nur der ästhetischen Korrektur, sie stellen auch beeinträchtigte Funktionalität wieder her. Um seinen Patienten rundum optimalen Service anbieten zu können, hat Zahnarzt Dimitry Giller nicht nur einen Master of Science in Implantologie und Chirurgie absolviert, er beschäftigt auch einen eigenen Zahntechnikermeister: In seinem Labor modelliert Alexander Hermann in akribischer Handarbeit hochwertigen, naturgetreuen Zahnersatz für Gillers Patienten.

„Von ,Zahnersatz' sprechen wir in der Zahnmedizin immer dann, wenn komplette einzelne oder mehrere Zähne ersetzt werden“, beginnt Giller. „Eine weitere Unterscheidung besteht zwischen festem und herausnehmbarem Zahnersatz, wie wir ihn aus Opas Glas auf dem Nachttisch kennen. Grundsätzlich sind feste Lösungen hochwertiger, aber auch etwas teurer.“ Die beste und stabilste Versorgung bieten Implantate, Metallschrauben, die fest im Kiefer verankert werden und auf die der eigentliche Zahnersatz aufgeschraubt wird. „Das Implantat geht nach der Einheilzeit eine feste, untrennbare Verbindung mit dem Kieferknochen ein“, beschreibt Giller den offenkundigen Vorzug. Eine komplette Zahnreihe lässt sich auf sechs, manchmal sogar auf nur vier Implantaten aufsetzen. Voraussetzung dafür ist ein stabiler, gesunder Kieferknochen. „Ist er zum Beispiel aufgrund von Parodontitis bereits abgebaut“, so Giller, „können wir ihn aber mithilfe von Knochenersatzmaterialien oder einer Knochentransplantation wieder aufbauen.“ Besonders hervorzuheben an Implantaten ist die optimale Weiterleitung und Verteilung des Drucks von den Zähnen auf den Kieferknochen. Ist diese nicht gegeben, kann sich der Kiefer zurückbilden.

Das Implantat ist einer günstigeren Brückenversorgung aber noch aus einem anderen Grund vorzuziehen: „Die Brücke wird auf den gesunden Nebenzähnen aufgesetzt, die dazu beschliffen werden müssen. Das heißt, ich trage gesunde Zahnsubstanz ab, um eine nebenliegende Lücke zu versorgen“, beschreibt Giller mit merklichem Bedauern, schließlich liegt es in seinem Interesse, gesunde Zähne zu erhalten. Immer beliebter wird die Komplettrestauration des Gebisses. Dank moderner Behandlungsmethoden ist es möglich, diese innerhalb nur eines Tages vorzunehmen. Die zu ersetzenden Zähne werden unter Vollnarkose entfernt und die Implantate gesetzt. Bis sie eingeheilt sind, erhält der Patient ein Provisorium. Die Dauer der Einheilzeit beträgt abhängig vom Zustand des Kieferknochens und den individuellen Heilkräften drei Wochen bis drei Monaten. Erst danach wird der individuell gefertigte Zahnersatz eingesetzt. „Diese Methode ist vor allem für Menschen ideal, die wenig Zeit für eine mehrmonatige Behandlung haben. Sie sind innerhalb eines Tages alle ihre Zahnsorgen los und können mit restauriertem Gebiss voll durchstarten“, berichtet der Zahnmediziner aus seinem Erfahrungsschatz.

Der Faktor „Zeit“ spielt bei allen Dienstleistungen eine wichtige Rolle, aber in der Zahnmedizin nimmt er noch eine besonders hervorgehobene Bedeutung ein. Wenn mit den Zähnen etwas nicht stimmt, das Essen Schmerzen bereitet oder die Kaufunktion eingeschränkt ist, sinkt die Lebensqualität erheblich. Die meisten Zahnärzte arbeiten zur Herstellung von Zahnersatz mit externen Dentallabors, was zwangsläufig zu Wartezeiten führt, allein durch das Hin- und Herschicken von Abdrücken und fertigem Zahnersatz. „Mit dem Labor in fußläufiger Entfernung bin ich schnell und flexibel und genieße optimale Qualitätskontrolle. Das Verhältnis zu einem eigenen Zahntechniker ist ein ganz anderes als zu einem Dienstleister, den ich nur vom Telefon kenne und der noch für hundert andere Praxen arbeitet.“ Der Zahntechnikermeister Alexander Hermann fertigt für Giller an fünf Arbeitstagen Kronen, Implantate, Brü- cken oder herausnehmbare Lösungen. Sein Arbeitsplatz erinnert an ein Atelier, mit dem Unterschied, dass seine Kunst Teil des Körpers wird. Aus verschiedenen Werkstoffen und in mehreren Arbeitsschritten formt er künstliche Zähne in reiner Handarbeit. „Zuerst modelliere ich den zu ersetzenden Zahn aus Gips und Wachs. Für Größe und Form orientiere ich mich an Abdrücken der anderen Zähne des Patienten“, führt uns Hermann durch seine faszinierende Arbeit. Vom detailliert ausgearbei- teten Gipszahn wird im nächsten Schritt ein Negativ erstellt, das dann als Gussform für den finalen Zahnersatz dient. „Je nach Budget arbeiten wir mit Metall, das nur mit einer Keramikschicht überzogen wird, oder mit Vollkeramik“, beschreibt er die verschiedenen Möglichkeiten. Zum Abschluss erhält jeder Zahn noch die passende Zahnfarbe, die mit dem Pinsel aufgetragen wird. „Vom ersten Arbeitsschritt bis zur Fertigstellung benötige ich mehrere Tage für einen Zahn“, gibt er einen Einblick. Man kann sich vorstellen, wie viel Ruhe, Konzentration und Genauigkeit dafür erforderlich sind.

Es ist auch sein Verdienst, das es Giller ermöglicht, allen seinen Patienten die ideale Zahnersatzlösung anzubieten. Das breite Spektrum reicht vom High-End-Vollkeramik-Implantat bis zum preisgünstigeren heraus- nehmbaren Zahnersatz. Allen gemeinsam ist das Siegel „Made in Krefeld“. 

Zahnarztpraxis Giller, Wiedenhofstr. 12, 47798 Krefeld Tel.: 02151 - 97 87 87, E-Mail: info@ihr-zahnarzt-krefeld.de, www.ihr-zahnarzt-krefeld.de